Weltkatzentag: Achtung, Cat Content

Rund 13,4 Millionen Katzen leben in Deutschland. Immerhin hat jeder fünfte deutsche Haushalt einen vierbeinigen Mitbewohner. Und was wäre erst das Internet ohne sie! Wir haben die schönsten und auch kuriosesten Momente zusammengetragen.

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Das lustigste Katzenvideo der Welt

Videos gibt es zu genüge. Vierbeiner, die ihre Sprungfähigkeiten überschätzen und gegen Wände krachen oder von Schränken herunter fallen. Katzen, die Badewannen erkunden oder aufgrund ihrer Neugier mit dem Kopf in etwas stecken bleiben. Und natürlich die Faszination von Kartons.

Und nicht zu vergessen: Katzen und Kinder.

Aus dem Leben eines Katzenbesitzers: Meine Katze und ich

Hunde sind Mitbewohner, Katzen sind anspruchsvolle Gäste im eigenen Haus. Und sobald sie sich am Futtervorrat selbst bedienen und mit dem Schlüssel die Haustür öffnen können, dann husten sie uns eh was.

Es ist 5.30 Uhr: Vor dem offenen Schlafzimmerfenster maunzt es jämmerlich. Der Kater hat Hunger und will ins Haus. Woher weiß er nur, wo das Schlafzimmer ist und unter welches Fenster er sich stellen muss. In einer Stunde ist die Nacht vorbei und solange muss er sich gedulden. Der Kater akzeptiert das und stellt – wohl eher widerwillig – nach ein paar Minuten das Maunzen ein. Aber einen Versuch war es ihm wert.

Streicheleinheiten? Fehlanzeige

6.30 Uhr: Schlaftrunken wird in der Küche Kaffee gemacht. Und da, schon wieder: Es maunzt. Der Kater steht vor der Terrassentür: „Hunger!“ Ok, bevor er die halbe Nachbarschaft aufweckt, öffne ich die Tür. Jetzt muss der Kaffee warten und der Kater ist dran. Ändert man die Reihenfolge, schlägt die Stimmung des Katers von freudig erwartungsvoll in äußerst aggressiv um und er beißt seine Diener ins Bein. Um den Schmerzen zu entgehen, gibt es nur eine Möglichkeit: Beutel aufreißen und den Kater füttern. Sobald dann auch der Kaffee fertig wäre, hat jedoch auch der Kater fertig gespeist. Sein nächstes Begehren: Er will wieder ins Freie. Und zwar plötzlich. Verzögerungen seines Anliegens quittiert er mit erhobenem Schwanz und einem Gang in den ersten Stock. Dort drückt er auf die Tränendrüse, maunzt herzzerreißend und es besteht Gefahr, dass der Rest der Familie aus dem Schlaf gerissen wird. Also gut: Kaffeetasse nochmal abstellen und dem Kater die Tür öffnen.

Jetzt im Sommer ist vorerst Ruhe. Gegen 17 Uhr meldet sich das Felltier wieder. Streicheleinheiten? Fehlanzeige. Natürlich ist Hunger der Grund für die Stippvisite. Und der ist am Abend wohl größer: Denn das Spiel „Armer hungriger Kater sucht Fressen“ versucht der Kater bei allen Familienmitgliedern. In der Hoffnung, dass sich die Zweibeiner untereinander nicht absprechen und er mehrere Mahlzeiten abstauben kann. So Unrecht hat er nicht. Und nach meist mehreren Gängen Nass- und Trockenfutter verabschiedet er sich mit erhobenem Schwanz in die Nacht. Er muss ja pünktlich morgen Früh wieder vor dem Schlafzimmerfenster stehen. Bernd Limmer

Die Stars unter den Katzen

Es gibt Katzen, die erst durch das Internet bekannt geworden sind. So zum Beispiel Grumpy Cat. Sie ist mittlerweile zum Internet-Phänomen geworden. Berühmt ist sie für ihren mürrischen (eng. grumpy) Gesichtsausdruck.  Memes von ihr sind legendär.

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Auf Wikipedia gibt es sogar eine Liste bekannter Katzen. Dabei unter anderem Félicette – laut Wikipedia die erste und einzige überlebende Katze eines Weltraumflugs. Oder Hank the Cat, eine Maine-Coon-Katze, die in Virginia 2012 für den Senat der USA kandidierte – und Platz 3 erreichte. Der älteste bekannte Stubentiger ist laut der Liste 2005 gestorben – geboren 1967. Und dann gab es da noch Lewis, die von einem US-amerikanischen Gericht unter Hausarrest gestellt wurde. Der Grund: Lewis war aggressiv.

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Zu den Klassikern der Filmgeschichte zählen natürlich die „Aristocats“. Der Disney-Klassiker aus dem Jahr 1970 lohnt sich immer wieder anzuschauen, denn „Katzen brauchen furchtbar viel Musik“.

Vierbeinige Alleskönner

… Musik machen

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… Auto fahren

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… Laseraugen

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Melissa Ludstock
Veröffentlicht von Melissa Ludstock

Hat im Oktober 2015 ihr Volontariat beim Donaukurier begonnen, ist seit April 2017 Online-Redakteurin. Dreht und schneidet am liebsten Videos, mag lokale Geschichten und ist gerne vor Ort, um zu berichten. Ihre Geschichten findet die Neu-Ingolstädterin nicht nur auf Twitter, Youtube und Co., sondern auch unterwegs.